Ozontherapie

Liebe Patientin, lieber Patient,

Ozon ist eine besondere Form von Sauerstoff. In der Natur kommt Sauerstoff nicht als einzelnes Atom, ­sondern nur als Molekül – also bestehend aus zwei oder drei Sauerstoffatomen (O2, O3) – vor.

 

O2 ist der normale Luftsauerstoff und für den ­Menschen lebensnotwendig.

 

Ozon (O3 ) dagegen kommt natürlicherweise nur in der höheren Erdatmosphäre vor. Dort schützt es die Erde vor gefährlicher UV-Strahlung.

 

Das medizinische Ozon wird auf dem Weg der stillen elektrischen Entladung erzeugt. Je nach gewünschter Anwendung (Krankheitsbild und Allgemein­zustand) kann die Konzentration bei der Herstellung ­exakt ­bestimmt werden. Selbstverständlich wird das ­medizinische Ozon für jede therapeutische Anwendung frisch hergestellt.

 

Über die Atemwege sollte Ozon nicht aufgenommen werden. Wird es dem Körper jedoch in anderer Form zugeführt, kann es seine positive Wirkung ­entfalten. Die moderne Medizin kennt unterschiedliche ­Anwendungsvarianten von Ozon.

 

In unserer Praxis kommen 3 verschiedene ­Anwendungen zum Einsatz:

1. Große Eigenblutbehandlung mit
AKTIV-SAUERSTOFF (Ozon):

Mit einer doppelläufigen Infusion wird ca. 100 ml Blut in eine Vakuumflasche abgenommen und mit ­Sauerstoff angereichert. Das mit Sauerstoff ­angereicherte Blut fließt dann in den Körper zurück.
10 - 12 Sitzungen

2. Sauerstoffbegasung mit
AKTIV-SAUERSTOFF (Ozon):

Das erkrankte Körperteil wird mit einem Beutel ­umschlossen und direkt begast. 10 - 12 Sitzungen


3. Rectale Begasung mit
AKTIV-SAUERSTOFF (Ozon):

Indikation: Alle chronischen Darmerkrankungen, wie z. B. Colitis, ­Divertikulitis und Therapie von ­Darmpilzen. 10 - 12 Sitzungen

Einsatzgebiete der Ozontherapie:

  • Arterienverkalkung der Herzkranzgefäße (Angina Pectoris)
  • Arterienverkalkung der Gehirngefäße (Schwindel, Gedächtnisstörungen)
  • viele Arten von Schwindelanfällen
  • Schlaganfall (auch bei Lähmungen)
  • Durchblutungsstörungen der Arme und Beine (Schweregefühl, Wadenkrämpfe, offene Beine)
  • sämtliche Leberschädigungen (durch Alkohol oder Viren)
  • Arthrosen (Gelenkschmerzen)
  • Muskel- und Gelenkrheumatismus
  • Migräne
  • allgemeine Abgeschlagenheit
  • akute und chronische Entzündungen durch Viren, Bakterien und Pilze
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • bei verlangsamter körperlicher Erholung nach schweren Erkrankungen oder Operationen
  • bei Krebs als Zusatzbehandlung
  • Akne, Ekzeme, schwere Hauterkrankungen
  • Augenkrankheiten, die durch Durchblutungs­störungen entstanden sind

In der Regel sind etwa 10 Behandlungen erforderlich, die normalerweise zweimal wöchentlich durchgeführt werden.

 

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne, ob eine Ozontherapie bei Ihnen sinnvoll ist.